ANDREAS SUHR Ξ RECHTSANWALT |
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Kanzleigrundsätze

Vorrangiges Ziel der Kanzlei ist es, die Anforderungen und Wünsche unserer Mandanten zügig und nachhaltig zu erfüllen.
Es geht uns also vor allem darum, den Mandanten die Vorteile zu verschaffen, die unsere einfache Kanzleistruktur mit sich bringt.
Der Rechtsanwalt ist für Mandanten daher ständig und persönlich erreichbar.
Unsere Arbeit gestalten wir so transparent wie möglich. Das bedeutet, dass wir die Mandantschaft unmittelbar nach der Beauftragung über unsere Arbeitsschritte stets ausführlich informieren. Dies kann auch per E-Mail geschehen, wenn Sie es wünschen. Eingegangene Schreiben werden mit einer kurzen Einschätzung und Ankündigung der weiteren Schritte sofort an Sie weitergeleitet.
Unsere Aufgabe ist es, Probleme zu lösen und nicht sie zu schaffen. Wir legen daher großen Wert auf eine klar strukturierte Gedankenführung in unseren Schriftsätzen sowie ein sachliches, aber entschlossenes Auftreten vor dem Gegner. Dies hilft dabei, unnötige Verwirrung zu verhindern, keine eigenen Angriffspunkte zu bieten, aber auch die Gegenseite zu überzeugen. Im Falle eines Rechtsstreits kommt es uns vor allem auf die sachliche und fundierte Argumentation an. Die Erfahrung zeigt, dass auf diese Weise am ehesten Recht zu erlangen ist.
Das Auftreten vor Gericht kann auch in anderen Fällen entscheidende Bedeutung haben; etwa wenn es zu Vergleichsverhandlungen kommt. Hier gilt es, sich entschlossen für die Durchsetzung der Mandanteninteressen einzusetzen.
Es ist uns aber auch ein Bedürfnis, allen Mandanten eine ehrliche Einschätzung der Erfolgsaussichten ihres Falles zu geben. Dies kann im Einzelfall auch einmal eine negative Prognose sein. Dann zögern wir nicht, auch einmal von der gerichtlichen Verfolgung abzuraten, um unnötige Kosten zu verhindern. Im Übrigen behandeln wir alle angenommenen Mandate gleich, unabhängig von ihrem Gegenstandswert. 

 

Kosten einer Beauftragung

Rechtsanwaltsvergütungen fallen entweder für die Übernahme gerichtlicher oder außergerichtlicher Tätigkeiten an.
Bei gerichtlichen Tätigkeiten bestimmen sich die Kosten ausschließlich nach den Gebührentatbeständen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Den konkreten anwaltlichen Arbeitsschritten sind dabei jeweils gesetzliche Tatbestände zugeordnet. Die Höhe der einzelnen Gebühren richtet sich nach dem Gegenstandswert der Sache. Sie ist damit zum Teil niedriger als dies in der Öffentlichkeit allgemein angenommen wird.
    In außergerichtlichen Fällen soll der Rechtsanwalt gemäß § 34 RVG auf eine Vergütungsvereinbarung hinwirken. Damit sind die Gebühren für eine Beratung oder ein Gutachten grundsätzlich frei verhandelbar. In Fällen bei denen erst später eine gerichtliche Tätigkeit notwendig wird, werden außergerichtliche Gebühren zum Teil auf die gerichtlichen Gebühren angerechnet. Fehlt eine Vereinbarung über die Vergütung kann der Rechtsanwalt die übliche Vergütung geltend machen. Handelt es sich bei dem Mandanten um einen Verbraucher ist die Höhe der Vergütung jedoch auf 250,00 € begrenzt. Die Kosten einer Erstberatung können in diesem Fall höchstens 190,00 € betragen.

Wir werden Sie bei jeder Beauftragung ausdrücklich auf eine Vergütungsvereinbarung ansprechen und Ihnen Fragen dazu gerne erläutern. Für die Berechnung der außergerichtlichen Gebühren beziehen wir uns in den allermeisten Fällen auf Stundensätze, wobei nach vollen Viertelstunden abgerechnet wird. Aufgrund unserer effektiven Kanzleistruktur sind wir in der Lage, Ihnen günstige Stundensätze anzubieten. Dabei dürfen wir Ihre persönlichen Einkommensverhältnisse berücksichtigen. Alle Tätigkeiten werden nach Art, Datum und Stunden belegt. Für Vergütungen gilt die Umsatzsteuerpflicht. Daneben dürfen auch gesonderte Aufwendungen (Kopien, Telekommunikation, Fahrtkosten) abgerechnet werden.

Die Finanzierung einer Angelegenheit kann auch durch Prozesskostenhilfe oder Beratungshilfe erfolgen. Wenn die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind, weisen wir im Mandantengespräch deutlich darauf hin.

 

Haftung des Rechtsanwalts

"Der um Rat gebetene Anwalt ist seinem Auftraggeber zu einer umfassenden und erschöpfenden Belehrung verpflichtet. Er muss den ihm vorgetragenen Sachverhalt dahin prüfen, ob er geeignet ist, den vom Auftraggeber erstrebten Erfolg herbeizuführen.
Dem Mandanten hat der Anwalt diejenigen Schritte zu empfehlen, die zu dem erstrebten Ziel führen können. Er muss den Auftraggeber vor Nachteilen bewahren, soweit solche voraussehbar und vermeidbar sind. Dazu hat der Anwalt seinem Mandanten den sichersten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant eine sachgerechte Entscheidung treffen kann. Zweifel und Bedenken, zu denen die Sachlage Anlass gibt, muss der Anwalt darlegen und mit seinem Auftraggeber erörtern." (BGH NJW 1995, 449)

Diese grundlegenden Einlassungen des Bundesgerichtshofes müssen in jeder Beratung befolgt werden.
Der Rechtsanwalt prüft den vorgetragenen Sachverhalt, wobei er von der Wahrheit des Vortrages ausgehen darf. Er ermittelt und wendet die relevanten Rechtsnormen an. Er klärt über das Prozessrisiko auf, so dass der Mandant in der Lage ist Entscheidungen selbst zu treffen.
Für Fehler haftet der Rechtsanwalt persönlich. Allerdings lässt sich die Haftung betragsmäßig begrenzen. Unabhängig davon besitzt jeder Rechtsanwalt eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, die für verschuldete Fehlerfolgen eintritt.


Anwaltliches Berufsrecht

Der Rechtsanwalt hat sich bei der Ausübung seiner Tätigkeit den standesrechtlichen Vorschriften der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) und der Berufsordnung für Rechtsanwälte  (BORA) zu unterwerfen. Die entsprechenden Gesetzestexte können Sie auf dieser Seite der Bundesrechtsanwaltskammer einsehen. Die Rechtsanwaltskammer (zuständig RAK Celle, Bahnhofstraße 5, 29221 Celle) beaufsichtigt auch die Einhaltung des Berufsrechts.

 

 
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